Das Mitfahrsystem

für

FahrerInnen

und MitfahrerInnen

Das Mitfahrsystem

für

FahrerInnen

und MitfahrerInnen

Ab sofort ist auch

Wald-Michelbach dabei !

Grundsätzlich gilt:  

Jede/r Mitfahrer/In ist über die Haftpflichtversicherung des Fahrers/Halters versichert.

Die Gemeinden legen Wert auf die Feststellung, dass sie es für sinnvoll erachten, eine private zusätzliche Versicherung abzuschliessen. Sie weisen ausdrücklich darauf hin, daß sie jegliche Haftung ausschliessen.

Dazu nachfolgend einige fachlich kompetente Kommentare. Bitte die Quellen beachten. 

Bitte beachten: Die Texte sind NICHT von uns. 

 

Eine Mär hält sich unter Autofahrern beharrlich, befeuert von einem oder anderen Versicherungsvertreter, der gerne noch eine überflüssige Police verkauft: Wer sichergehen will, dass nach einem Unfall seine Mitreisenden nicht leer ausgehen (zum Beispiel die Jungs vom Fußballverein, die zum nächsten Jugendspiel chauffiert werden), muss eine Insassenunfallversicherung abschließen. Immer noch greift diese Verkaufsmasche offenbar.

Für 50-120 EUR im Jahr ist man je nach Versicherung dabei. Dabei könnte man sich dieses Geld schlicht sparen oder es in sinnvollen Versicherungsschutz stecken.

Früher bestand eine gewisse Lücke im Versicherungsschutz, wenn es keinen Unfallschuldigen gab. Das war zum Beispiel nach einem Reifenplatzer der Fall; im Versicherungsdeutsch ist dies ein unabwendbares Ereignis. Wer als Beifahrer in einem solchen Auto zu Schaden kam, konnte keine Ansprüche gegen die Autohaftpflicht geltend machen. Exakt dieses Szenario wurde beim Verkauf der Policen gerne bemüht, obwohl es nur in einem Bruchteil aller Unfälle keinen Schuldigen gibt.

Inzwischen aber sind durch das Straßenverkehrsgesetz Pkw-Insassen bei Schäden auch dann abgesichert, wenn nach einem Unfall kein Schuldiger festgestellt werden kann. Die Autohaftpflicht muss jetzt auch ohne Schuld des Fahrers zahlen. Damit wurde die Insassenunfallversicherung überflüssig.

 

Quelle: Auto motor und sport 

 

Rund 4,4 Millionen Deutsche besitzen eine Insassen-Unfallversicherung. Unnötigerweise. Gegen alle möglichen Schadensfälle sichert man sich besser anderweitig ab.

Die Angst vor den Folgen eines Autounfalls ist groß. Daher schafft es die Insassen-Unfallversicherung in die Galerie der beliebtesten Versicherungen. 4,4 Millionen laufende Verträge zählte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft im vergangenen Jahr. Dabei deckt die Versicherung fast ausschließlich Risiken ab, die bereits anderweitig abgesichert sind. „Wir raten von der Insassen-Unfallversicherung ab“, sagt Martina Brehme von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

(…) Grundsätzlich versichert die Police den Fahrer und alle Mitfahrer eines Autos gegen bleibende Schäden nach einem Autounfall.

Wird jemand bei einem Unfall verletzt oder der Wagen demoliert, übernimmt in aller Regel die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers die Kosten. Diese Pflichtversicherung bezahlt sowohl Sach- als auch Personenschäden. Dies gilt aufgrund der sogenannten Gefährdungshaftung seit 2002 sogar, wenn der Fahrer den Crash ohne Schuld verursacht hat, etwa wenn ihm ein Reh vor das Auto gelaufen ist.

 

Quelle: Focus 

 

Bei einem selbstverschuldeten Unfall sind die Bei- und Mitfahrer über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers geschützt. Bei einem fremdverschuldeten Unfall kommt für alle Unfallopfer die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers auf.

 

Quelle: Vebraucherzentrale 

 

Auch die Bei- und Mitfahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs können gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung Schadenersatzansprüche wegen des entstandenen Personenschadens geltend machen. Der Körperschaden wird von der Versicherung bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme ersetzt. Dies gilt selbst dann, wenn der Kfz-Halter nur wegen der Betriebsgefahr des Kfz haftet, der Fahrer den Unfall nicht verschuldet hat. 

 

Quelle: ADAC 

 

 

Häufig überflüssig: Insassen- Unfallversicherung

Immer mehr Pendler bilden Fahrgemeinschaften. Manche Versicherungen empfehlen für solche Touren eine Insassen-Unfallversicherung. Der Auto Club Europa (ACE) warnt jedoch, dass derartige Versicherungen häufig überflüssig und überteuert sind.

Um sich vor Haftungsansprüchen im Fall eines Unfalls zu sichern, ist demnach eine Insassen-Unfallversicherung nicht erforderlich, weil der Schutz der Kfz-Haftpflicht umfassend ist und auch die Fahrzeuginsassen mit einbezieht. Das gilt selbst bei Zahlung eines Schmerzensgeldes. 

 

Quelle: SPIEGEL online 

 

Nahezu alle Schäden, die Sie und Ihre Mitfahrer erleiden, werden von anderen Versicherungsformen erfasst. Insbesondere Kfz-Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherungen decken große Teile des Leistungsspektrums einer Insassenunfallversicherung ab.

Wir halten die Insassen-Unfallversicherung deshalb für verzichtbar  - wie einige anderen Policen auch. Lediglich bei Auslandsreisen kann ein Abschluss sinnvoll sein, da sie den Differenzbetrag zu einer ausländischen Kfz-Haftpflichtversicherung tragen kann.  

 

Quelle: experto.de

 

Der Sinn einer Insassen-Unfallversicherung ist in der Regel häufig zweifelhaft, wenn andere Versicherungen die auftretenden Schäden bereits abdecken.

Kfz-Haftpflicht: Entschädigt bei einem schuldhaft verursachten Unfall die verunglückten Insassen

Krankenversicherung: Ersetzt Kosten für ärztliche Behandlung, Krankenhausaufenthalt und Heilkosten und 80% des Verdienstausfalls nach Ablauf von 6 Wochen.

Lohnfortzahlung des Arbeitgebers: In den ersten sechs Wochen der Krankheit übernimmt der Arbeitgeber den Verdienstausfall gesetzliche Renten-, Unfall- und Risikolebensversicherung: Bei Arbeitsunfähigkeit leisten diese Versicherungen den Insassen eine Rentenzahlung

 

Nur die nachfolgend aufgelisteten Schadensfälle werden ausschließlich durch die Insassen-Unfallversicherung gedeckt:

Unfälle, die von keinem Verkehrsteilnehmer, sondern durch ein unabwendbares Ereignis (z.B. ein Tier) verursacht wurden

Zusatzleistung bei Unfällen im Ausland zu den häufig geringeren Leistungen der ausländischen Kfz-Haftpflichtversicherer

Bei Unfallverursachung durch Fußgänger oder Radfahrer, wenn diese keine private Haftpflichtversicherung besitzen und aufgrund mangelnden Vermögens ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen können 

 

Quelle: advoprax AG 

 

 

Fast jeder sollte eine Unfallversicherung haben, aber niemand braucht eine Insassen-Unfallversicherung, insbesondere seit das neue Schadensrecht in Kraft getreten ist.

Der Grund: Alle Ansprüche, die gegen den Fahrzeughalter oder Fahrer gestellt werden können, sind durch die Kfz-Haftpflicht gedeckt – selbst Ansprüche von Familienangehörigen oder die des Fahrzeughalters gegen den Fahrer. Für Fahrer und Familienangehörige schließt man eine reguläre Unfallversicherung ab, die 24 Stunden am Tag – also auch im AutoFinden Sie jetzt das passende Fahrzeug für Sie! – Versicherungsschutz bietet. 

 

Quelle: FOCUS MONEY